Aufregung im Privat Rhino Conservancy

Aufregung im Privat Rhino Conservancy

Um 6.30 Uhr verließen wir die Rhino Lodge und fuhren in die Privat Rhino Conservancy. Es handelt sich hierbei um ein großes Stück Land und die dazugehörigen Tiere das der Staat und „Kenia Wildlife „einem Privatmann zur Verfügung stellt, mit der Option, das dieser diese Tiere schützt. In diesem Park gibt es alle wilden Tiere außer Elefanten und Gnus. Schwerpunkt in diesem Park waren die Nashörner. In Kenia sind die Nashörner durch die Wilderei der Chinesischen Mafia und Kartelle so gut wie ausgestorben. Deshalb unterstützt die „Kenia Wildlife“ solche Projekte. Die Nashörner werden Tag und Nacht bewacht. Manche von ihnen haben auch Sender, damit die Rancher immer genau wissen wo die Tiere sich befinden. Kaum waren in dem Park haben wir eine 11 köpfige Löwen-Familie beim Frühstück beobachtet – es gab Zebra.

Autopanne ganz nah am Löwen-Rudel

Mit Migräne im Auto

Wir waren cirka 100 Meter von den Löwen entfernt und da passierte es – unser Auto steckte im Schlamm fest. Nach mehreren Versuchen das Auto zu befreien, mußte Fred erkennen das er es so nicht schaffte. Er fragte mich ob ich dieses Auto fahren könnte, das ich mit ja beantwortete. Allerdings mußte ich aussteigen, um auf den Fahrersitz zu kommen. Das war nicht ohne Risiko, da die Löwen in 100m Entfernung im Gebüsch lagen.

Mit leichtem Herzklopfen

setzte ich mich hinter das Lenkrad und Fred versuchte das Auto anzuschieben – immer die Löwen im Auge. Angesichts dieser Aufregung kam auch Ursel langsam wieder zu sich, die seit Beginn der Fahrt mit einem Migräne-Anfall im Auto lag. Sie beobachtete die Löwen und Fred und ich kämpften mit dem Auto. Schon nach kurzer Zeit mußten wir einsehen, das wir das alleine nicht schaffen. Glücklicherweise kam uns ein anderes Safari-Fahrzeug zur Hilfe und zog uns aus dem Schlammloch und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Durch diese Aufregung war Ursel’s Migräne verflogen.

Was lernen wir daraus, bei Migräne auf Safari gehen. 😜

Nashörner haben Vorfahrt

 

Nashorn
Nashorn im Schutzgebiet

Da es in diesem Park über 30 Nashörner gibt, ist es relativ leicht die Nashörner anzutreffen und aus nächster Nähe zu beobachten. Fred erklärte uns das Nashörner so etwas wie ein Klo-Häuschen haben, das heißt sie erledigen ihr Geschäft meisten an der gleichen Stelle. Das haben wir gesehen und gerochen.

 

 

 

 

 

Nach 2 Stunden verließen wir den Park in Richtung Kenianisches Hochland mit dem Tagesziel „Ol Pejeta Convervancy“ In die Serena“ Sweet Water Lodge“. Diese Lodge ist zwar eine größere und sehr schöne Lodge, die aber so weitläufig ist, das man es garnicht bemerkt. Die Sweet Water Lodge hatte das beste Buffet was ich bis jetzt in Afrika und auch in Deutschland hatte. Sagenhaft vielseitig und super lecker!

 

Am Äquator
In dem Hochland

Auf dem Weg in das „Ol Pejeta Convervancy“  überquerten wir den Äquator. Fred erklärte uns, dass die Nähe zum Äquator die Wasserbewegung beeinflußt. Dieses Phänomen zeigt uns ein Kenianer an einem praktischen Beispiel: Er nahm einen kleinen Eimer Wasser mit ein Trichter mit einer Schüssel. Auf der Äquator-Linie schüttete er Wasser in den Trichter und legen zwei kleine Strohhalme auf das Wasser und es passierte nix. Dann wurde der Versuch 10-12m nördlich und südlich der Äquator- Linie wiederholt. Im Norden drehten sich die Strohhalme nach linksherum und im  Süden nach rechtsherum. Das hat was mit den südlichen und nördlichen Hemisphären zu tun, wenn diese aufeinander treffen.

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