Ein neuer Tag im OL Pejeta Park

Der erste Tag im Ol Pejeta Park

Impala Mann

Los ging es wieder um 6.30 Uhr zu unsrer ersten Pirschfahrt. Aber leider hatten alle Tiere verschlafen. Nur vereinzelt sahen wir ein paar Zebras die schon  beim Frühstücken waren. So ist das halt in der Wildnis, niemand gibt dir eine Garantie was du wann und wo siehst. Nach einem super leckeren Frühstück haben wir unsere durchgeschüttelten Knochen auf die Massage-Bank gelegt und für eine Stunde von afrikanischen Händen verwöhnen lassen. In herrlichem Sonnenschein saßen wir auf einer Bank und beobachteten die Tiere am Wasserloch was hochinteressant war. Eine Nilgans-Familie machte einen ersten Ausflug ins Wasserloch. Die Eltern hatten alle Schnäbel voll zu tun um ihre Rasselbande nicht aus den Augen zu verlieren. Eine große Herde Thompson-Gazellen kam ebenfalls ans Wasserloch. Jeder Gazellenman scharrt seinen Harem um sich und vertreibt jeden Rivalen. Unser Gazellenmännchen hatte wohl das Gefühl, das seine Familie zu klein ist und wollte seine Familie vergößern. Aber seine Frauen hatten keine Lust. Er jagt jeder Frau hinterher und kam wieder mit hängendem Kopf zurück getrabt. Nach so 10-15 Versuchen war er so kaputt, dass er sich erst mal ausruhen mußte. Wir hatten richtig Mitleid mit ihm.

 

 

Erinnerungen an Ursels Mann

Ich wollte unbedingt so wunderschöne blaue Vögel fotografieren die über uns im Baum saßen, was sich aber als schwierig herausstellte. Da kam mir die Idee, daß wir ja noch ein trockenes Brötchen im Rucksack hatten. Ich bat Ursel doch mal ein paar Krümmel vor mich zu werfen, daß ich sie besser vor die Linse bekomme. Das hat auch für einen kurzen Moment gut geklappt, aber….. dann kam ein Marabu der hat die blauen Vögel vertrieben und alles weg gefuttert. Dann stellte er sich vor Ursel, da er gesehen hatte, dass das Futter von ihr kam. Er ließ keinen Blick mehr von ihr und ging nicht von ihrer Seite. Da sagte Ursel urplötzlich und ganz trocken“ der hat die selbe Frisur wie mein Mann“ wir mußten so lachen, daß er sich aus dem Staub machte.

Safari-Tour am Nachmittag

Rhino Friedhof
Rhino Friedhof im Ol Pejeta

Am Nachmittag beobachten wir Rhinos und Schakale. Desweiteren kamen wir an einem Rhino Friedhof vorbei. Als wir auf den Grabsteinen die Namen und die Todesursachen lasen stimmte uns das sehr nachdenklich. Der Park legt diesen Friedhof an, um an die viele Nashöner zu erinnen die brutal ermordet wurden. Das Horn des Nashorns und die Stoßzähne von Elefanten haben zu 100% die selbe Zusammensetzung wie unsere Fingernägel. Deshalb mein Appel an die Chinesischen Männer,  kaut öfters an eueren Fingernägel dann müßt ihr keine Nashörner töten lassen.

 

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