Letzte Station „Lake Naivasha“

Letzte Station – Abfahrt nach Lake Naivasha

Abgestorbene Bäume
Abgestorbene Bäume

Heute geht unsere Safari mit dem Besuch an den Lake Navaisha zu Ende. Nach einer 1 stündigen Fahrt erreichen wir den Lake Naivasha. Unser erster Blick hat uns gar nicht so gut gefallen, aber warum? Es standen viele abgestorbene Bäume teilweise bis 50m in den See hinein.
Was ist passiert. Auch hier hat der Klima-Wandel zugeschlagen. Es gibt zuviel Wasser im See, somit ist die Uferfläche dauerhaft überschwemmt, und die Bäume die sonst im trockenen standen sind durch die Überschwemmungssituation abgestorben. Noch eine schlechte Nachricht: Die Hippos werden, wenn sich die Lage nicht ändert verhungern. Das Problem ist, um diesen See befinden sich riesige Rosen Zucht-Anlagen (Hauptabnehmer Deutschland), und die

See-Vögel
See-Vögel

haben ihre Grundstücke die bis zum See gehen, alle eingezäunt. So haben die Hippos keine Grünflächen mehr da der hohe Wasserstand die Grünflächen vernichten.

Hippos

 

Hippos am Lake Naivasha
Hippos am Lake Naivasha

Wir wollten nun den See erkunden und mieteten uns ein Boot mit einem Ranger ,der uns um den See führte. Der See hat zwar nur 1-1,5m tiefe, aber trotzdem mußten wir Schwimmwesten anlegen. Zuerst sind wir ganz vorsichtig in die Nähe der Hippos gefahren. Das sind wirklich riesige Tiere. Sie leben immer in Familien zusammen und wirken sehr gemütlich und träge, aber die laufen verdammt schnell an Land. Der Ranger erzählte uns, das die Hippos die gefährlichsten Tiere in Afrika sind. Sie töten die meisten Menschen. Sie werden sehr schnell aggressiv.

 

 

Nilgänse
Nilgänse

 

Der See-Adler
Der See-Adler

Diese Boot-Rundfahrt war wunderschön und sehr intressant, das hätten wir gar nicht erwartet. Es gab ganz viele Seevögel zusehen unter anderem den graziösen Seeadler. Diesen riesigen Vogel aus nächster Nähe zu beobachten war sensationell.  Auch am Ufer gab es viel zu sehen. Zebra-Gruppen die friedlich am Ufer grasen oder auch Giraffen die sich Akazien schmecken ließen. Es gab sogar Gnus, die extra für die Filmaufnahmen zu dem Film „Out of Afrika“ oder „Frei geboren“ auf eine Halbinsel am Lake Naivasha gebracht worden sind.

 

 

 

 

Richtung Mombasa via Nairobi

Nach dieser wunderschönen Boots-Tour genehmigten wir uns noch ein kühles Getränk, machten noch ein Mannschafts-Foto und dann ging es los nach Nairobi. Von dort aus sind wir nach Mombasa geflogen um noch 2 Tage am Strand zu relaxen. Wir erreichten um 22.30Uhr das Hotel. Dieses hatte noch ein Abendessen für uns. In unserem Zimmer angekommen wollte ich nur noch duschen und ins Bett. Aber als ich das Bad sah verging mir alles. Also habe ich mich wieder angezogen und bin runter an die Rezeption und habe mich beschwert. Daraufhin hat mir ein Angestellter noch 2 weitere Zimmer gezeigt die noch schlechter waren. Also blieben wir in dem ersten Zimmer, aber der Mitarbeiter versprach mir, das er es notiert und diese Notizen würde jeden Tag der Manager lesen. Nach dem Frühstück sind an den Strand gegangen und ich war sehr enttäuscht über das Hotel. Plötzlich ging ein klingelnder Mitarbeiter mit einer Showtafel durch den Strandgarten. Ich erspähte unsere Zimmernummer und ging auf den Mann zu. Er teilte mir mit, das wir ein anderes Zimmer bekämen. Ich rief Ursel, denn von meinen Erfahrungen am Vorabend wollte ich das Zimmer erst sehen, bevor wir umzogen. Wir bekamen ein Upgrade auf ein deluxe Zimmer das wir natürlich annahmen. Danach sollte ich auch nochmal zum Manager der mit mir sprechen wollte. Er hat sich vielmals entschuldigte für das Missgeschick und erklärte mir das dieser Teil des Hotels gar nicht vermietet wird, da diese Zimmer alle renoviert werden sollen. Somit konnten wir diese 2 Tage noch richtig genießen.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Zum Abschluß konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Dann hieß es leider Abschied nehmen und wir mußten zurück nach Deutschland. Eins war glockenklar… wir haben unser Herz in Afrika verloren und kommen ganz bestimmt wieder!

 

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